Märchenhochzeit

Nun ist es schon über einen Monat her, dass wir geheiratet haben, und wenn ich mir die fallenden Blätter, die Kälte, den Nebel und den Regen draußen ansehe, fällt es schwer zu glauben, dass der Sommer und damit unsere Märchenhochzeit wirklich und wahrhaftig hinter uns liegt. Der Tag war wunderschön, sonnig, warm, voller Liebe – und das war wirklich so, so kitschig es sich auch anhört. Es haben viele Leute Tränen der Freude und Rührung vergossen und wir haben ausnahmslos positive Rückmeldungen zu diesem Tag erhalten. Und ja, auch wenn man sagt, dass sich die Hochzeit nur um das Brautpaar drehen sollte, freut mich das doch total. Wir haben uns keinen Konventionen unterworfen, nur weil es jemand anders so wollte oder Dinge geändert, weil man das halt so macht. Und trotzdem haben sich alle, die dabei waren, wohl gefühlt und hatten einen phantastischen Tag. Die gesamte Vorbereitung und der gesamte Tag war so, wie wir ihn uns gewünscht haben – und unsere Freunde und Familie, die mit uns gefeiert haben, haben das um so viel bereichert, dass ich immer noch wahnsinnig dankbar bin. Es war im wahrsten Sinne des Wortes Unser Tag.

Dabei begann er für mich persönlich katastrophal. Ich war beim Friseur und das war ein Fehler. Ich will euch nicht mit den Einzelheiten langweilen, aber Fakt war: ich wollte es locker und etwas verwuschelt, so dass man Blumen hineinstecken kann und bekam eine streng nach hinten geflochtene, hinterkopftoupierte Frisur des Grauens. Doch meine Freunde sind gar wunderbar und so halfen mir Olga und Lena nach einem Sektfrühstück zu dieser wunderbaren, schönen Frisur.

Olga und Lena waren nicht die einzigen, die geholfen haben, das Fest so wunderbar zu machen, wie es war. Dieses tolle Bild entstand bei der Fotosession vor der Feier, bei der Leanders Bruder Simon und mein Schwiegervater fotografierten. Zwei Freundinnen, Orin und Katrin, entwickelten mit uns unsere Trauzeremonie und führten sie durch. Schon lange im Voraus halfen uns unsere wundervollen Trauzeugen Franzi und Basti mit einer Menge Organisationsarbeit, Ideen und mentaler und praktischer Unterstützung, am Vortag und Hochzeitstag selbst packten sie wahnsinnig viel an. Meine Mutter dekorierte die Tische, unsere Gäste befüllten das Buffet, immer wieder verschwand jemand um etwas™ zu machen – wie Flaschen wegbringen – und am nächsten Tag waren bestimmt dreißig oder vierzig Leute da, um noch beim Aufräumen zu helfen. Es war wahrlich überwältigend. Und das war nur der organisatorisch-praktische Teil. Zu all dem kam uns von allen Seiten unglaublich viel Freude und Emotion entgegen, es wurde für uns getanzt, gesungen, gespielt, wir erhielten beeindruckende Geschenke und viele, viele, viele liebevolle Wünsche und gute Worte.

Doch ich will nicht zu viele Worte verschwenken, statt dessen zeige ich euch lieber, wie wunderbar dieser Tag war.

Fotos in Sonne und Wald

 

   

Zeremonie der Liebe

„Wir sind hier, um die Liebe zu feiern.“ Das waren die Worte, mit denen unser Trauritual begann. Die Zeremonie haben wir angelehnt an neuheidnische Handfastingrituale selbst entworfen. Die vier Elemente wurden hierzu eingebunden und auf diesen haben wir auch unser Eheversprechen aufgebaut. Die Trauzeugen leiteten nach der Anrufung unser Kommen in den Kreis mit einigen Worten zu uns ein.

 

Ihr Kräfte des Ostens, der Erkenntnis, des Gedankens und der Bewegung – ihr Kräfte der Luft, wir laden euch ein.
Ihr Kräfte des Südens, der Transformation, der Liebe und Leidenschaft – ihr Kräfte des Feuers, wir laden euch ein.
Ihr Kräfte des Westens, des Unbewussten, der Intuition und Heilung – ihr Kräfte des Wassers, wir laden euch ein.
Ihr Kräfte des Nordens, der Grundfesten, des Geheimnisvollen und des Gedeihens – ihr Kräfte der Erde, wir laden euch ein.

Von der Erde, von den Steinen,
von dem winddurchrauschtem Himmel,
von der Flamme und Energie,
vom Seufzen des Wassers
laden wir die vereinten Elemente ein –
seid willkommen an diesem Ort,
seid hier in dieser Zeit.

  

  

Feiern im Märchengarten

Nach der Hochzeit begann das Ganze natürlich erst – mit Gesang und Feiern und Essen und Lachen und Reden und viel, viel Spaß.

   

    

 

 Abendstimmung

 

 

Wir sind sehr dankbar für einen wunderschönen Tag.

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Kurzer Gruß

Schneller als gedacht verfliegt Der Große Tag und die erste Zeit danach, in der man beschäftigt ist, sich zu erholen, Luft zu holen und zu realisieren, dass die Monate der Vorbereitung vorbei sind und alles perfekt war. Und keine Sorge, ich habe euch nicht vergessen – ich bin nur am Flittern gerade 😀 Und zwar in der Provence. Es wird noch Photos vom großen Fest geben, natürlich, und Erzählungen und alles, aber erst in den nächsten Tagen. Wer trotzdem einen kleinen Eindruck von der Hochzeit haben möchte, dem sei Michls Comic ans Herz gelegt, der es wunderschön zusammengefasst hat.

Ansonsten möchte ich noch Stina zitieren, die mir folgendes getweetet hat:

Vielen Dank für diese absolut perfekte Feier – sowas kennt man sonst nur aus Hochzeitsblogs und Fotos mit Weichzeichner 😉 ♥

Bericht der Braut – folgt 😉

Endspurt

Natürlich ist die spannendste Zeit, in der hier im Blog superviel passieren könnte und sollte, auch die stressigste, in der am wenigsten Zeit für Bloggen ist. Aber ich habe jetzt Urlaub und muss mich vor der Hausarbeit drücken, welch besserer Grund, euch ein Update zu den wichtigsten Punkten zu geben. Ich denke, ich werde es sogar auf verschiedene Posts verteilen und diese zum Teil zurückdatieren, damit sie etwas besser in die Chronologie passen 😉

Enjoy!

Nachtrag: Es wurden drei Posts mit vielen, vielen Bildern! Deko, Gartenarbeit und Junggesellinnenabschied warten auf eure neugierigen Augen 😉

Dekodekodeko

Als Leander auf seinem Junggesellenabschied in Prag unterwegs war, war ich fleißig damit beschäftigt, Deko zu machen. Dank tatkräftiger Hilfe hat das Ganze auch bei Weitem nicht so lang gedauert wie gedacht – danke hier nochmal an Sonja und Orin! 😀 – und das Ergebnis lässt sich sehen. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie die Tische dann letztlich aussehen werden! Heute war ich auch nochmal mit Dixi im Wald und wir haben Moos und Steine und Rinde und Äste gesammelt, da wir ja alles sehr naturbelassen halten wollen. Ich freu mich echt schon total auf die Deko! 😀

Junggesellinnenabschied

Fotos! 😀 Ich wurde von meinen phantastischen Freundinnen in einen 20er-Jahre-Abend mit Poker, Tarot, viel gutem Essen und Wein entführt. Ein feuchtfröhlicher, wunderbarer Abend. Danke, Mädels, ihr rockt!

Noch 25 Tage

Kein Monat mehr und langsam werd ich nervös. Weniger wegen des Events an sich, sondern mehr, weil mir gefühlt die Zeit wegrennt. Es ist doch noch einiges zu tun – grad so Dekokram – und ich hab von der Arbeit her viiiel zu tun und kurze Abende und irgendwie wäre Schlafen irgendwann auch noch nett :p Abgesehen davon, dass ich derzeit einen Kreativschub habe und dauernd am Rollenspielen bin… Nächstes Wochenende hoffe ich einiges zu schaffen und wenn ich irgendwann abends mal dran denke, lad ich euch noch neue Fotos hoch 😉

Deko für den Tisch steht quasi fest, muss nur noch gemacht werden. (Nur noch. Ahahahahaha.) Dank Una aus dem Forum nenne ich 23kg Bücher mein eigen für die Book Planters, dann werden sich Kerzen und alte Wurzeln auf den Tischen befinden. Sobald der erste Book Planter fertig ist, decke ich eine Probetisch, davon gibt’s dann natürlich auch noch Bilder. Ein bisschen Esoscheiß muss natürlich auch noch sein, dafür gibt’s dann Runen.

Und ich freu mich schon so!! Ich glaub, das Fest an sich wird supergenial. Ich hab schon erste Rückmeldungen über geplante Kleider – da gibt’s Blingschuhe, Steampunk und indische Kaftans, riesige Hüte und Fascinators, meine Eltern gehen zum Kostümverleih und insgesamt haben die meisten daran unglaublich viel Spaß, sich was rauszusuchen. Ich bin schon total gespannt, es wird wohl richtig farbenfroh und fröhlich 😀 Jetzt muss nur noch das Wetter halten, aber da bin ich frohen Mutes. Wenn es auch nur im Ansatz so ist wie derzeit, wird es perfekt.

Die Pavillons stehen im Keller und warten auf den ersten Aufbau und mir ist gerade eingefallen, dass ich mir da auch noch was dekomäßiges überlegen könnte für… Ich bekomme Gläser und Dinge™, unter anderem Ölfackeln von meiner Lieblingskollegin und irgendwie hat mir das Schreiben grad geholfen, etwas weniger nervös zu sein.

Oh, ich will noch eure Meinung! Ich überlege, mein Kleid farblich etwas aufzupeppen, einmal evtl. mit Bändern (dazu muss ich aber nochmal rumprobieren und es anziehen) und einmal mit einer Stola – nicht permanent, sondern eher für abends dann. Und zwar mit dieser hier. Was meint ihr? Gute Idee? Schlechte Idee? Ihr habt eine andere, PERFEKTE Stola? Möglichst in Petrol? Ab damit in die Kommentare! *fähnchen schwenk*

(Yay!)

Die Kämpfer obsiegen!

Nachdem wir ja bereits erfolgreich den Scheunendrachen besiegt hatten, blieb nur noch der Anstreichdrache in seinem Hort liegen. Aber Fürchtet Nicht! Gemeinsam standen wir es durch und obsiegten. Jetzt ist die Scheune schön weiß und hübsch (auch hübscher, als die Fotos es vermuten ließen) und wartet nur darauf, von uns befeiert zu werden. Und derzeit spricht auch alles dafür, dass es ein phantastisch schöner und grandioser Tag wird. 😀

Garten

Wir waren fleißig, so fleißig! Vier Leute, gut angepackt, voll viel geschafft 😀 Jetzt müssen wir nur noch nächste Woche die Wände kalken und dann können wir erst im August bzw. wohl eher September wieder was machen – heißt, die letzten Dinge rausräumen, Sägespäne auf dem Boden verteilen und vermutlich nochmal Spinnweben wegmachen.Und hier die versprochenen Fotos vom Garten 😀

Getting started!

Es ist strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, warm, ruhig – perfekter Sommertag. Und dazu ist es auch noch Wochenende!! Die beste Zeit, den Garten langsam bereit für die Hochzeit zu machen 😀

Also sammeln wir heute nachmittag Freiwillige ein und beginnen, die Scheune auszuräumen, in der wir dann bei der Hochzeit Tische und Stühle reinstellen werden. Ich werde auch definitiv versuchen, einige Bilder zu machen heute, damit auch der geneigte Leser eine Ahnung davon bekommt, wie es dort aussieht 😉

Ideen und Umsetzung

Huiuiuiuiui, heute waren wir aber fleißig.

Zusagen gesammelt, aufgeschrieben, was noch gemacht werden muss, E-Mails geschrieben, Ideen gesammelt, Entscheidungen getroffen, Termine festgemacht, Dinge bezahlt und Dinge bestellt. Es wird nämlich langsam ernst. Nur noch 12 Wochen und wer jetzt sagt „aaaach, das ist doch noch viel Zeit“, dem lach ich grad mal ein bisschen hysterisch ins Gesicht. Die Wochenenden, an denen wir Zeit haben sind nicht so viele und es muss doch noch einiges gemacht werden. Es ist halt auch noch ein paar Sachen nicht ganz klar, bei denen ich langsam gern Klarheit hätte, auch wenn es sich langsam alles formt. 😉

Wir haben heute nochmal gemeinsam überlegt, wie die Deko sein soll, dann klargemacht, wann wir die Scheune ausräumen und weißen, Termine für Treffen mit unseren Zeremonienmeistern und Trauzeugen ausgemacht, überlegt, was wir alles noch selbst machen müssen in nächster Zeit, was dafür noch besorgt werden muss und mir fällt grad ein, dass wir immer noch keinen Urlaub für die Flitterwochen gebucht haben! Mist. Das war auf meiner Liste. *rumschreib*

Ich hab es in letzter Zeit ein wenig schleifen lassen, bin jetzt aber wieder etwas fleißiger am Inspirationen suchen und überlegen, was ich noch gern hätte und was nicht und wie das Ganze dann aussehen soll. Irgendwann demnächst müssen wir auch mal einen Tisch probedecken, schauen, ob das nach was aussieht alles. So ein paar Sachen hätte ich einfach gern schon fertig. Immerhin hab ich heute den Schmuck für mich gefunden und auch schon eine Stola im Auge, fehlen noch Schuhe und ein Friseurtermin für Probefrisur wäre auch nicht verkehrt, denke ich. Mach ich mir zu viel Kopf?